Infusionstherapie

Unter einer intravenösen-Infusionstherapie versteht man das verabreichen von Mikronährstoffen per Vene in den Körper.
Diese parenterale Aufnahme (am Magen und Darm vorbei) hat den Vorteil, dass die Mikronährstoffe direkt da ankommen wo sie gebraucht werden.
So ist z.B. die Aufnahme des Vitamin C durch eine Vitamin C Infusion um ein vielfaches höher.
Gerade für Patienten, bei denen z.B. die Aufnahme der Mikronährstoffe im Darm durch ein Leaky Gut Sydrom erschwert wird, ist die Infusionstherapie eine gute Wahl.

Basen-Infusion

Die Basen-Infusion dient unter anderem der Schmerzbehandlung und wird als „Systemöffner“ bezeichnet.
Durch die Infusion können die kleinsten Blutgefässe geöffnet, Schlacken abtransportiert und der Informationsaustauch der Zellen wieder angeregt werden.
Der Zusatz aus Basen wirkt in der Regel einer Übersäuerung entgegen und soll eine Senkung des Schmerzempfindens herbeiführen.
Der Baseninfusion wird eine angenehme psychische Entspannung und ein deutlich besserer und erholsamer Schlaf zugeschrieben.

Vitamin C Infusion

„Die Vitamin-C-Therapie ist untrennbar mit dem Namen des zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) verbunden. Ausgehend von der Tatsache, dass wir Menschen die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren haben, vertrat er die Auffassung, dass wir deshalb täglich ebenso viel Vitamin C zu uns nehmen sollten, wie andere Säugetiere selbst produzieren – also Mengen im Gramm-Bereich.
Die Grundlage der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bildet die Erkenntnis, dass therapeutisch wirksame Vitamin-C-Spiegel nur dann erreicht werden, wenn Vitamin C direkt über die Blutbahn, also per Infusion, dem Körper zugeführt wird.“

Vor einer Vitamin C Infusion ist es zwingend erforderlich den G6PH Blutwert zu überprüfen.
Der G6PH Mangel ist eine in Deutschland seltener Gendefekt, der aber bei einer Vitamin C Infusion mit mehr als 4gr zur Hämolyse führen kann.
Hämolyse bedeutet, dass sich die roten Blutkörperchen auflösen – dies ist ein ernst zu nehmender Notfall.
Um dies auszuschließen, kann sehr einfach der G6PH Wert einmalig bestimmt werden. Dies kann beim Hausarzt erfolgen oder bei mir in der Praxis.
Kosten inklusive Labor und Blutabnahme: 15 Euro.

Magnesium / B-Vitamine Infusion

Zur Beseitigung eines chronischen Magnesiummangels ist die Magnesiuminfusion bestens geeignet. Die Resorptionsprobleme und Nebenwirkungen der oralen Einnahme werden bewusst umgangen.
Symptome eines Chronischen Magnesiummangels sind nicht nur Wadenkrämpfe, sondern auch Kopfschmerzen, Müdigkeit trotz ausreichenden Schlaf, Permanente Angespanntheit und Muskelverspannungen.
Gerne können wir in der Anamnese gemeinsam herausfinden, ob sich hinter Ihren Symptomen ein Magnesium Mangel verbirgt.

Ich halte regelmäßig Vorträge zum Thema Magnesium. Die Termine zu dem Vortrag finden Sie hier.

Wenn Sie noch weitere Fragen den Infusionstherapien hier in der Praxis haben, sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne.

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Hinweis: Die genannten Therapien sind von der Schulmedizin nicht alle wissenschaftlich anerkannt.