Orthomolekulare Medizin

Dr. Linus Pauling nannte die Orthomolekulare Medizin (OM) die gezielte Ergänzung von Mikronährstoffen bei akuten oder chronischen Erkrankungen wie Arthrose oder in besonderen Lebensumständen wie z.B. einer Schwangerschaft.
Er definierte die Orthomolekulare Medizin 1968 im Fachmagazin Science so:
Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind.“


Heute beinhaltet die Orthomolekulare Medizin nicht nur das von Dr. Linus Pauling erforschte und angewendete Vitamin C sondern ein breites Band an Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren.


Wir glauben heute, wenn wir uns gesund ernähren, dass wir alle Vitamine und Spurenelemente im Überfluss in der Nahrung haben. Dem ist leider nicht so, wie eine Studie zeigt:

Vergleich zwischen einer 1985 erstellten Studie und den 1996 und 2002
in einem Lebensmittellabor ermittelten Werten in Obst und Gemüse

Mineralien und Vitamine in mg je 100g Lebensmittel:

untersuchte
Inhaltsstoffe
Ergebnis
1985
Ergebnis
1996
Ergebnis
2002
Differenz
1985-1996
Differenz
1985-2002
BrokkoliCalcium
Folsäure
Magnesium
103
47
24
33
23
18
28
18
11
-68%
-52%
-25%
-73%
-62%
-55%
BohnenCalcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
56
39
26
140
34
34
22
55
22
30
18
32
-38%
-12%
-15%
-61%
-51%
-23%
-31%
-77%
KartoffelnCalcium
Magnesium
14
27
4
18
3
14
-70%
-33%
-78%
-48%
MöhrenCalcium
Magnesium
37
21
31
9
28
6
-17%
-57%
-24%
-75%
SpinatMagnesium
Vitamin C
62
51
19
21
15
18
-68%
-58%
-76%
-65%
ApfelVitamin C512-80%-60%
BananeCalcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
8
23
31
330
7
3
27
22
7
5
24
18
-12%
-84%
-13%
-92%
-12%
-79%
-23%
-95%
ErdbeerenCalcium
Vitamin C
21
60
18
13
12
8
-14%
-67%
-43%
-87%
Quelle: Pharmakonzern Geigy (Schweiz) 1985, Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal 1996 und 2002

Der Gehalt an Mikronährstoffen in unserer Nahrung hat vielfach nachgelassen, da die Böden ausgelaugt sind und die Art und Weise, wie die Produkte geerntet, behandelt, gelagert und industriell verarbeitet werden, mit hohen Nährstoffverlusten einhergeht.

Wenn bei der Ernte, dem Transport oder der Lagerung auch noch Kühlketten unterbrochen werden oder ungünstige Bedingungen vorherrschen, bleiben von den Mikronährstoffen oft nur kümmerliche Reste in den Lebensmitteln zurück. Bei der Zubereitung unserer Speisen geht dann meist ein weiterer Teil der Mikronährstoffe verloren: Viele Vitamine sind beispielsweise hitzeempfindlich oder wasserlöslich und werden bei der Zubereitung zerstört oder aus den Lebensmitteln herausgeschwemmt.
Durch steigende Umweltbelastung und Stress steigt aber der Bedarf unseres Körpers an Mikronährstoffen massiv an. Die Folge häufig: chronische Erkrankungen und Schmerzen.

Jetzt ist es aber auch nicht gut wahllos Nahrungsergänzungsmittel in sich hineinzuschütten, da es sehr wohl zu Überdosierungen und auch für den eigenen Körper „falschen“ Mineralien kommen kann. Wer z.B. einen ausgeprägten Magnesiummangel hat und häufig unter Krämpfen und Schmerzen leidet, sollte auf gar keinen Fall Calcium substituieren.

Meine Aufgabe als Heilpraktikerin ist es, die für Sie fehlenden Nährstoffe anhand der Anamnese zu finden und Ihnen die richtigen Mittel zu empfehlen.
Ich verkaufe bewusst KEINE Nahrungsergänzungsmittel in der Praxis, sondern ich empfehle in der Regel Mittel die häufig in der Apotheke und manchmal sogar in der Drogerie zu erhalten sind und an deren Verordnung ich kein Geld verdiene.
Meine Arbeit ist die unabhängige Beratung – nicht der Verkauf von Firmenprodukten. Dies ist mir sehr wichtig.

Parallel zu der Beratung und der oralen Verordnung, kann ich Ihnen auch viele der Vitamine und Spurenelemente, aber auch Aminosäuren als Infusion oder Injektion anbieten. Manchmal ist es wie bei z.B. VItamin C die einzige Möglichkeit die richtige Menge kurzfristig in den Körper zu bekommen.
Mehr Inforamtionen dazu erhalten Sie hier:

https://www.koerper-wie-seele.de/infusionstherapie/

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Hinweis: Die genannten Therapien sind von der Schulmedizin nicht alle wissenschaftlich anerkannt.